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Archive für 11.9.2008
Spätsommerliche Zusammenfassung
11.9.2008 von Herta.
Der gesamte Sommer war dominiert von den Malkursen, die ich angeboten habe und die regen Zuspruch fanden.
Der Spätsommer ist für mich immer ausgesprochen arbeitsreich. Vernissagen sind zu organisieren. Der Garten verlangt ebenfalls ein gehöriges Arbeitspensum ab und deshalb traten meine Blog-Aktivitäten stark in den Hintergrund.

Das diesjährige Kunst-zum-Anfassen-Fest am 6. September stand unter keinem guten Stern.
Es startete, noch vor dem eigentlichen Beginn, mit einem traurigen Ereignis. Der Berner Sennenhund meiner Schwester, die von München zu Besuch kam, hechtete über den Zaun und erfasste Wuliwu (ehemals Sepperl) unseren Enterich. Wuliwu entkam blutend und lief in das nächstgelegene riesige Maisfeld….
Es passierte genau eine Stunde bevor die ersten Gäste erwartet wurden und ließ zumindest mir, nicht viel Zeit darüber nachzudenken. Zum Fest kamen an die 100 Freunde, Bekannte und an Kunst Interessierte und es war ein gelungener Abschluß meiner Sommer-Malkurse und hat mich darin bestärkt, zukünftig jedes Jahr diese Kurse anzubieten.
Wolfgang und ich starteten mit der Suche nach Wuliwu, nachdem die letzten Gäste gegangen waren. An diesem Abend hatten wir allerdings keinen Erfolg.
An den folgenden Tagen durchkämmten wir die riesigen Maisfelder rund um unser Haus sehr sorgfältig Reihe um Reihe, ohne eine Spur vom Enterich zu entdecken, was für uns als gutes Zeichen gewertet wurde.
Die Felder wurden in den letzten Tagen alle abgeerntet, bis auf eines. Dieses kleinere Feld hatten wir nicht durchsuchen können, da es zu dicht bepflanzt und ein Durchkommen für uns daher unmöglich war.
Vorgestern, bei Wolfgang’s Spaziergang mit den Katzen sah er dann, an einer Ecke diese Maisfeldes, die Überreste der Ente. Wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt gehofft, dass es Wuliwu gelungen sei, bis an die Mattig zu entkommen, die ja nicht sehr weit von uns entfernt ist.
Das aus dem Fenster sehen, bei jedem Flügelgflatter, welches von den Falken, dem Bussard und dem Elsterpärchen in unserem Nußbaum kam und von uns fälschlicherweise immer dem Enterich zugeordnet wurde, hat nun ein Ende.
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