Streß laß nach oder: Übersiedeln macht Freude?

Wer hat da einmal etwas von “gesundem Streß” gesagt?
Der/diejenige ist herzlich eingeladen mir bei der Streßbewältigung zu helfen oder mir zu zeigen, was daran gesund sein soll.

Seit Anfang Juli sieht mein Tages- bzw. Wochenablauf in etwa so aus:
Malkurse (vormittag Kinder, spätnachmittags Erwachsene),
dazwischen Umzugskisten packen und diese dann zum neuen Haus fahren,
meinen Mann Wolfgang zu überzeugen versuchen, daß ein, von ihm allein selbstausgegrabenes Biotop im Ausmaß von 3 m x 2 m und 80 cm Tiefe, nicht seiner Gesundheit förderlich, sondern ihn zum körperlichen Wrack macht,
dazwischen den Garage-sale vorbereiten um Ballast, der sich über die Jahre angesammelt hat, abzuwerfen bzw. an den Mann/Frau zu bringen,
Zettel in den Supermärkten ankleben, zwecks Küchen- und Eßzimmerverkauf und Flohmarkt,
meine zahlreiche Familie am Sonntag, dem 12. Juli bekochen und auf die Terasse beim neuen Haus zum Plauschen einladen,

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meine Söhne, fam120709_blog2.jpg
im Speziellen Martin, das Biotopgraben schmackhaft zu machen versuchen…..

…letzendlich zum Telefonhörer zu greifen und einen Minibagger samt Baggerschaufel und Traktor für den Aushubtransport und einen Mann der all diese Gerätschaften bedienen kann, unter Wolfgang’s Anfangsprotest zu bestellen,
einen Birnbaum pflanzen,
Unkraut jäten,
Rasen mähen,
Schränke im neuen Haus einräumen und im alten Haus ausräumen u.s.w. u.s.f.

Da wir innerhalb von Burgkirchen übersiedeln, sind wenigstens die Wege nicht so weit…

Juchhu! Die Küche wurde vorgestern für beide Seiten zufriedenstellend verkauft.
Jetzt braucht’s nur noch einen Käufer für die Bauernstube, dann passt’s.

Kleine Anekdote am Rande: gestern in aller Herrgottsfrüh fährt ein Auto in unsere Einfahrt und ich tappe in der Nachtpfoad aus der Haustür, nur um festzustellen, daß sich eine potentielle Kunstliebhaberin zwecks Erwerbs eines meiner Gemälde eingefunden hat.
Aus der potentiellen wurde nach zwei Plauderstunden eine tatsächliche Käuferin, die glücklich mit dem Neuerwerb
philo3_blog.jpg nach Hause fuhr.

Auf geht’s, die Pforten des Stad’ls öffnen, damit die momentan noch fiktiven Massen von Garage-sale-Besuchern losstürmen können…wenn sie denn da sind ;-)

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