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Malkurse, kreative Menschen und das ‘Sehen lernen’
Eigentlich hatten Wolfgang und ich geplant, uns den 14. August frei zu halten wegen diverser Verwandtenbesuche, die wir absolvieren wollten, aber manchmal kommt es eben anders, als man sich’s vorgenommen hat und so konnten Anna-Sophia und Helena noch ihre Kunstwerke vollenden.
Um 11h war es soweit: diese beiden letzten Malkinder, die ausnahmsweise noch ihre Bilder fertig malen durften, wurden abgeholt.
Zusammenfassung der diesjährigen Malkurse:
Wegen der zahlreichen Anmeldungen habe ich einen dritten, zuerst nicht geplanten Kindermalkurs angeboten, der ebenfalls ausgelastet war.
Es kamen heuer drei sehr unterschiedliche Gruppen.
Die erste Malgruppe bestand aus Kindern, die genau wußten, was sie machen wollten und sofort loslegten. Es war sehr interessant zu beobachten, welche Werke da entstanden.

Der Großteil der zweiten Malgruppe stellte sich ein ausgesprochen eigenwilliges Stilleben zusammen und malte dieses mit viel Freude. Diese kreative Runde hatte viel Spaß am Malen.

Bei der dritten Malkinder-Gruppe herrschte die soziale Komponente vor. Schnell hatten sich alle geeinigt, eine Buddhastatue zu malen und dann ging das fröhliche Geschnattere los. Gejausnet wurde gemeinsam auf der Misthaufenmauer,

Telefonnummern wurden ausgetauscht, Verabredungen getroffen und selbstverständlich auch gemalt und zwar wiederum ausgeprochen interessante Werke.

Die zwei Erwachsenenmalkurse, die in den gleichen Wochen wie die ersten beiden Kinderkurse stattfanden, waren ebenfalls eine neue Erfahrung und Bestärkung für mich, mit einigen organisatorischen Änderungen, auch im nächsten Jahr diese Malseminare anzubieten.



Das Auge ein Wenig zu schulen und in lockeren Gesprächen technische und chemische, für die Acrylmalerei relevante Details zu vermitteln, muß nicht wie in der Schule trocken gelehrt werden, sondern kann auch in angenehmer Weise dargebracht werden.

Meine Devise lautet: zuerst einmal ’sehen lernen’, das Handwerkzeug beherrschen lernen und dann seg’n ma scho
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