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- 5.9.2010: Barça, Barça...........
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Archive für September 2010
Mitzi, das Igelmäderl - und ein Schneck’ weniger…
25.9.2010 von Herta.
Eine kleine, nur ein bisserl mehr als 10 dag leichte Kämpferin, hat Wolfgang da aufgelesen. Das Igelchen lief planlos kreuz und quer auf der Strasse und daher hat er es kurzerhand ins Haus gebracht.
Die erste Nacht hat es zwischen zerknülltem Zeitungspapier, Wärmeflasche und Handtücher in der Badewanne verbracht und dabei eine ganz schöne Wirtschaft angerichtet….

Gestern, also Donnerstag vormittag, ließ ich das Viecherl von der Tierärztin ansehen und nun wissen wir, daß es ein Igelmäderl ist und ich nannte sie Mitzi. Sie bekam allerhand Spritzen in ihr kleines Körperchen gejagt und ich jede Menge Anweisungen, wie ich sie handhaben soll.

Da es heute so wunderbar sonnig und warm ist, hat Wolfgang eine Art Käfig in den Garten gestellt und befestigt - eigentlich ursprünglich eine Behausung für Kaninchen - und ich stellte dann noch einen mit Zeitungspapier gefüllten Karton rein und nun darf er Igelhüten, denn so krank sie sich heute morgen noch anhörte, so munter ist sie nun und ich befürchte, daß sie sich durch die Weidenzweige, die zwischen den Metallstäben sind, eventuell durchbeissen könnte.
Gerade kommt Wolfgang rein, nur um mir mitzuteilen, daß er eine Schnecke gefunden, sie vor Mitzi gelegt hat und schnapphatdiekatzdenspatzghabt war die Schnecke verspeist. ALSO soooo krank dürfte das Igelchen nicht mehr sein
Mit dem Schneck begann das Fressgelage, wie man sieht. Man kann gut erkennen, wie klein das Igelchen ist, wenn man die kleine Katzenfutterdose oder den Zapfen daneben betrachtet.

Am Spätnachmittag verfrachte ich sie wieder in die Badewanne, denn es ist ja schon ziemlich kalt in der Nacht.

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Ja mei…wieda a Jahr älter
24.9.2010 von Herta.
Ich komm’ erst heute dazu, ein wenig über’s Älterwerden zu philosophieren. Na ja, vielleicht nicht gerade philosophieren, aber halt einfach ein bisserl erzählen.
Alle Jahre wieder stellt sich die Frage: was mache ich zu meinem Geburtstag, feiere ich oder feiere ich doch nicht und wenn, dann wie - und wie jedes Jahr kommt der Geistesblitz ein paar Tage vor dem 18. September.
Heuer erinnerte ich mich daran, daß die Geburtstagsfeste meiner britischen Ex-Schwiemu immer eine lustige Angelegenheit waren. Sie zelebrierte Jahr für Jahr mit einer properen “Afternoon Lady’s Teaparty” und daß die Kleidervorschriften dabei eingehalten wurden, versteht sich von selbst.
Alle Damen kamen immer behütet und fast alle im Kleid. Da es sich bei den eingeladenen Freundinnen von Diana fast ausschließlich um Künstlerinnen handelte, waren die getragenen, oftmals ziemlich schrägen Kreationen eine Klasse für sich.
Eine “Lady’s Teaparty” mußte es also sein.
Ich war ordentlich neugierig, ob sich auch meine Freundinnen an eine gewünschte, aber natürlich nur nach Möglichkeit, Kleidervorschrift halten bzw. wie sie auf gut innviertlerisch ausgelegt wird.

Na, was sagt ihr jetzt? Nicht nur, daß meine Gäste behütet kamen, wurden auch meine Bemühungen eine waschechte Teaparty auszurichten, wirklich geschätzt…..natürlich nicht nur die Cucumbersandwiches ![]()
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Barça, Barça………..
5.9.2010 von Herta.
I steh auf Barcelona!
Für mich ist Barcelona eine der schönsten Städte, die ich besucht habe.
Mein jetziger 2. Besuch dieser Stadt übertraf den ersten bei weitem.
Bereits am Ankunftstag, Sonntag Mittag warf ich mich in die Wogen und genoß den wirklich sauberen Strand und das lebhafte Getümmel.

Am Montag beobachtete ich die Bildhauer in der Sagrada Familia und besuchte danach den Parc Güell.


Leider konnte meine Reisebegleiterin den wunderschönen Bauten, der inspirierenden Atmosphäre und dem schier unerschöpflichen Kulturangebot nicht sehr viel abgewinnen, was sehr schade war, denn die Eindrücke waren überwältigend.
Die Casa Milà stand dann am Dienstag, neben der Casa Batlló auf meinem Programm, welches ich des lieben Friedens Willen abänderte und die Casa Batlló ersatzlos strich.

Wir wanderten die Ramblas runter…




….und beendeten den wunderschönen Tag mit einer Hafenrundfahrt und am Abend mit einem Drink an einer Strandbar, wo ich den ersten Sangria meines Lebens trank.
Am nächsten Tag stand das Fußballstadion Camp Nou auf der Wunschliste meiner Begleiterin….

…und am letzten Tag die Stierkampfarena.
Zumindest ist die Arena Monumental, in architektonisch und gestalterischer Hinsicht, ein ausgesprochen interessantes Bauwerk.

Die Tage dazwischen waren ausgefüllt mit Besuchen des Caixa Forum, in der die bemerkenswerte Ausstellung “La solitude organisative” des katalanischen Künstlers Miquel Barceló zu sehen war, die ich alleine auf mich wirken ließ.

Zummengefasst waren es fünf sehr schöne Tage und im nächsten Jahr im Frühsommer werde ich Barcelona nochmals durchstreifen
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