Archiv der Kategorie Alltag

Freiheit ist nur ein Wort

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Es grünt so grün….

Maria Stern - Swarovski Song

Alle Jahre wieder…

Die heuer einmal sehr geruhsam ausgefallenen Weihnachtsfeiertage sind vorbei.
Meine Söhne Ben und Martin verbrachten die Feiertage mit uns und genossen es von mir bekocht zu werden.
Fortsetzung folgt.

Genesung in Sicht

Wie könnte es anders sein!

Gerade wenn am Meisten zu tun ist - ZeitBank 55+ Adventmarktvorbereitungen, Fotoausstellung organisieren - packte mich ein nicht enden wollender Husten, gekrönt mit Schnupfen und heftigen Halsschmerzen, aber ohne Fieber…..

Ja, das “ohne Fieber” war ausschlaggebend, daß ich tatsächlich den gesamten Ablauf der Fotoausstellung in Burgkirchen bis in die kleinsten Details durchdachte und soweit fertigstellte, daß ich einem Mitglied der KulturSzene, nur noch die Preisverteilungsordnung übergeben mußte - krächzend, hustend und spuckend - und mich 10 Minuten vor Beginn der Ausstellung endgültig ins Bett verabschiedete.

cat_bed.jpg  (C)by Kliban

Unser Hausarzt hatte absolut recht, als er mir anstatt mannigfacher, schnellwirkender Medizin, die ich ja bereits vor 3 Wochen von einem anderen Arzt verordnet bekam - und die mich nach 3 Tagen Einnahme wie ein munteres Zicklein herumspringen ließ und mich nach weiteren 3 Tagen mit noch ärgeren Hustenattacken heimsuchte als zuvor - zum Entschleunigen riet!
Ich befolgte alle Anweisungen ausgesprochen willig, denn der elende Husten hatte mich bereits so geschwächt, daß mir alles recht war.
Gewappnet mit Tuchent und Polster packte ich mich ins Wohnzimmer auf die Couch, denn am häuslichen Geschehen wollte ich schon ein bisserl teilhaben, wenn auch liegend…. und außerdem gab es ja noch ein paar DVD’s die ich mir noch nicht angesehen hatte ;-)

Der Schlaf hat mich zwar während des Filmeansehens immer übermannt, aber es ist ja nichts heilsamer als genau dieser.

Das Wohnzimmer glich geruchsmäßig einem Eukalyptus-Thymian-Wald, denn meine Brust- u. Rückenschmiere stank genau nach diesen Ölen.
Dank literweise Brusttee, einem Topf mit heißem Salzwasser und einem Badetuch zum Inhalieren, einer 30er Packung Schneuztücher von der nur mehr 1/2 Packerl da ist und den Saft mehrerer, mit braunem Zucker gefüllten, ausgehöhlten schwarzen Radi’s,
wandle ich mittlerweile  auf dem Weg der Genesung, wenn auch noch auf etwas wackeligen Beinen.

Ist schon ab und zu notwendig, sich wieder einmal auf sich selbst und den Befindlichkeiten seines Körpers zu konzentrieren.
Die Welt da draußen dreht sich tatsächlich ohne Dazutun meinerseits ;-)

Hoch lebe Clara!

Vertreter der KulturSzene Burgkirchen machten sich am Mittwoch, dem 10. November 2010 auf, um Maria und Richard das Weisat

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zur Geburt ihres Sonnenscheins Clara  clara_blog.jpg 

zu übergeben.

Wie in Burgkirchen üblich, wurde aus einem kurzen Besuch, ein interessanter - kulinarisch, wie gesprächsmäßig - Abend daraus. Hoch lebe Clara! :-)

Betrachtungen einer Jury-Beobachterin

Gestern war ich gemeinsam mit einem weiteren Mitglied der KulturSzene Burgkirchen beim Braunauer Fotoclub, um die 74 eingereichten Fotos für den Fotowettbewerb bewerten zu lassen.
Mein Erstaunen war groß, wie professionell bei der Bewertung vorgegangen wurde.

Zuerst mußten wir sämtliche Fotos reihum auf den U-förmig angelegten Tischen auflegen. Dann wurde jedes Foto mit einer fortlaufenden Nummer versehen. Der Obmann des Fotoclubs, Hermann Sauerlachner, erteilte noch die Direktive an die Jurymitglieder, eine fototechnische Bewertung nicht zu machen, da es sich um Laienfotografie handelt.
Bewertet wurde, ob das Foto dem vorgegebenen Thema “MenschenBilder” entsprach und die Bildkomposition.

Es waren 18 Mitglieder des Fotoclubs anwesend, die alle eine Liste mit den Nummern bekamen. Sie betrachteten die Fotos eingehend und fällten dann schriftlich ihr Urteil.
Jedes Jurymitglied konnte maximal bis zu drei “sehr gut”, sprich 10 Punkte, und in weiterer Folge von 9 bis 4 (schlechteste Wertung) die Punkte so oft vergeben, wie sie wollten.
Ein jeder mußte die vollständige Liste mit jeweils 74 Bewertungen abgeben und diese wurden sofort in den Computer eingespeist und nach ca. 1 1/2 Stunden harter Arbeit standen dann die 15 besten Fotos fest.
Sehr gefreut hat es mich, daß mein heimlicher Favorit den ersten Platz bekam.

Da ich als Organisatorin des Wettbewerbs offiziell nicht teilgenommen, aber aus Neugier trotzdem 4 Fotos zur Bewertung abgegeben habe (die dann zum Schluß auf meinen Wunsch hin, wieder aus der Wertung genommen wurden), hat es mich wirklich sehr gefreut, daß eines meiner Fotos auf Platz 4 gelandet ist.

 Lizzy u. Wolfgang

Stefan und ich blieben noch ein Weile, da die Fotoclubmitglieder uns einluden, sich noch Bilder von neuen Mitgliedern anzusehen und da hat es mir tatsächlich die Sprache verschlagen, was wir zu sehen bekamen und nach welchen Kriterien diese Fotos “zerpflückt” wurden.
Für mich waren es ausnahmslos Meisterfotografien und die Argumente des Obmanns bei der Betrachtung, erinnerten mich sehr an das, was ich selbst im Kunstunterricht während des Studiums gelernt habe.
Der Bildaufbau in der Fotografie unterscheidet sich kaum von der in der Malerei.

Absolut sehenswert wird die heurige Fotoausstellung im Rahmen der Burgkirchner Adventveranstaltung sein, denn es wurden wirklich einmalige Fotos eingereicht, die professionell bewertet wurden.

Nicht vergessen und diesen Termin vormerken: Samstag 11. Dezember um 14 Uhr im Foyer der Mehrzweckhalle Burgkirchen findet die Preisverleihung des Wettbewerbs statt.

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Vergiß nicht, dort ist die Tür…

Man stirbt, wie man lebte;
das Sterben gehört zum Leben,
nicht zum Tod. (Ludwig Marcuse)

Vergiß nicht, dort ist die Tür… Dieses Theaterstück wurde von unserer örtlichen Theatergruppe bravourös seit 15. Oktober mehrmals aufgeführt und es war für mich wieder einmal schön, mit vielen anderen fleissigen Helfern, ein Wenig mitdabeisein zu können.

Das Stück wurde von einer Krankenschwester geschrieben, die ihren Arbeitsalltag verarbeitet hat.
Wia im richtig’n Leb’n halt.

Die Schauspieler machten dieses Stück zu etwas Besonderem, mit sehr intensiv und berührend dargestellten Charakteren.

Es ist schon erstaunlich zu beobachten, welche ungeahnten Fähigkeiten in manchen Mitbürgern stecken, wenn es jemand gibt, der diese zu wecken versteht.

Ich bin schon neugierig, auf die bühnenmäßige Überraschung, die im nächsten Jahr auf uns zukommen wird, denn das Theaterfieber ist ein brennendes und das Publikum läßt sich gerne entzünden.

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Der Tod bedeutet die Tilgung jeglichen Schmerzes, und er ist die Grenze, über die unsere Leiden nicht hinausgelangen; er gibt uns wieder jenen Zustand der Ruhe zurück, dem wir vor unserer Geburt angehörten. (Seneca)

 

Mitzi, das Igelmäderl - und ein Schneck’ weniger…

Eine kleine, nur ein bisserl mehr als 10 dag leichte Kämpferin, hat Wolfgang da aufgelesen. Das Igelchen lief planlos kreuz und quer auf der Strasse und daher hat er es kurzerhand ins Haus gebracht.
Die erste Nacht hat es zwischen zerknülltem Zeitungspapier, Wärmeflasche und Handtücher in der Badewanne verbracht und dabei eine ganz schöne Wirtschaft angerichtet….

mitzi

Gestern, also Donnerstag vormittag, ließ ich das Viecherl von der Tierärztin ansehen und nun wissen wir, daß es ein Igelmäderl ist und ich nannte sie Mitzi. Sie bekam allerhand Spritzen in ihr kleines Körperchen gejagt und ich jede Menge Anweisungen, wie ich sie handhaben soll.

mitzi

Da es heute so wunderbar sonnig und warm ist, hat Wolfgang eine Art Käfig in den Garten gestellt und befestigt - eigentlich ursprünglich eine Behausung für Kaninchen - und ich stellte dann noch einen mit Zeitungspapier gefüllten Karton rein und nun darf er Igelhüten, denn so krank sie sich heute morgen noch anhörte, so munter ist sie nun und ich befürchte, daß sie sich durch die Weidenzweige, die zwischen den Metallstäben sind, eventuell durchbeissen könnte.

Gerade kommt Wolfgang rein, nur um mir mitzuteilen, daß er eine Schnecke gefunden, sie vor Mitzi gelegt hat und schnapphatdiekatzdenspatzghabt war die Schnecke verspeist. ALSO soooo krank dürfte das Igelchen nicht mehr sein ;-)

Mit dem Schneck begann das Fressgelage, wie man sieht. Man kann gut erkennen, wie klein das Igelchen ist, wenn man die kleine Katzenfutterdose oder den Zapfen daneben betrachtet.

mitzi

 Am Spätnachmittag verfrachte ich sie wieder in die Badewanne, denn es ist ja schon ziemlich kalt in der Nacht.

mitzi



Ja mei…wieda a Jahr älter

Ich komm’ erst heute dazu, ein wenig über’s Älterwerden zu philosophieren. Na ja, vielleicht nicht gerade philosophieren, aber halt einfach ein bisserl erzählen.

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage: was mache ich zu meinem Geburtstag, feiere ich oder feiere ich doch nicht und wenn, dann wie -  und wie jedes Jahr kommt der Geistesblitz ein paar Tage vor dem 18. September.

Heuer erinnerte ich mich daran, daß die Geburtstagsfeste meiner britischen Ex-Schwiemu immer eine lustige Angelegenheit waren. Sie zelebrierte Jahr für Jahr mit einer properen “Afternoon Lady’s Teaparty” und daß die Kleidervorschriften dabei eingehalten wurden, versteht sich von selbst.
Alle Damen kamen immer behütet und fast alle im Kleid. Da es sich bei den eingeladenen Freundinnen von Diana fast ausschließlich um Künstlerinnen handelte, waren die getragenen, oftmals ziemlich schrägen Kreationen eine Klasse für sich.

Eine “Lady’s Teaparty” mußte es also sein.
Ich war ordentlich neugierig, ob sich auch meine Freundinnen an eine gewünschte, aber natürlich nur nach Möglichkeit, Kleidervorschrift halten bzw. wie sie auf gut innviertlerisch ausgelegt wird.

teaparty

Na, was sagt ihr jetzt? Nicht nur, daß meine Gäste behütet kamen, wurden auch meine Bemühungen eine waschechte Teaparty auszurichten, wirklich geschätzt…..natürlich nicht nur die Cucumbersandwiches ;-)

Wir leben noch :-)

Seit einem Jahr leben wir nun in Wollöster und es hat sich viel getan seither. Das Haus ist schon lange keine Baustelle mehr.

Wolfgang

Das Biotop hat sich bereits verwachsen und ist besonders für Wolfgang ein idealer Entspannungsplatz geworden….nicht nur für ihn und mich, sondern auch für ein paar Frösche und anderes Getier…

Libelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frosch

 

Im Herbst haben wir noch einen Birn-,  Marillen- und Pfirsichbaum gepflanzt……und eine Weinrebe - natürlich mit blauen Trauben ;-)

Wein

Der Marillen- und der Pfirsichbaum haben den Winter gut überstanden, nur der Birnbaum ist leider eingegangen.

Die Aura des Hauses und des Gartens wirken sich auf unser Beider kreatives Schaffen sehr positiv aus. Ich habe soviele Ideen, die ich meistens auch sofort in die Tat umsetze und Wolfgang begann ein Buch zu schreiben, welches sehr interessant zu werden verspricht.

Mosaik

Die Malkurse dieses Sommers sind nun vorüber und ich bereite mich auf meine Barcelonareise vor. Ich werde gemeinsam mit einer Bekannten auf Antonio Gaudi’s Spuren wandeln und freue mich schon sehr darauf.