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Mitzi, das Igelmäderl - und ein Schneck’ weniger…

Eine kleine, nur ein bisserl mehr als 10 dag leichte Kämpferin, hat Wolfgang da aufgelesen. Das Igelchen lief planlos kreuz und quer auf der Strasse und daher hat er es kurzerhand ins Haus gebracht.
Die erste Nacht hat es zwischen zerknülltem Zeitungspapier, Wärmeflasche und Handtücher in der Badewanne verbracht und dabei eine ganz schöne Wirtschaft angerichtet….

mitzi

Gestern, also Donnerstag vormittag, ließ ich das Viecherl von der Tierärztin ansehen und nun wissen wir, daß es ein Igelmäderl ist und ich nannte sie Mitzi. Sie bekam allerhand Spritzen in ihr kleines Körperchen gejagt und ich jede Menge Anweisungen, wie ich sie handhaben soll.

mitzi

Da es heute so wunderbar sonnig und warm ist, hat Wolfgang eine Art Käfig in den Garten gestellt und befestigt - eigentlich ursprünglich eine Behausung für Kaninchen - und ich stellte dann noch einen mit Zeitungspapier gefüllten Karton rein und nun darf er Igelhüten, denn so krank sie sich heute morgen noch anhörte, so munter ist sie nun und ich befürchte, daß sie sich durch die Weidenzweige, die zwischen den Metallstäben sind, eventuell durchbeissen könnte.

Gerade kommt Wolfgang rein, nur um mir mitzuteilen, daß er eine Schnecke gefunden, sie vor Mitzi gelegt hat und schnapphatdiekatzdenspatzghabt war die Schnecke verspeist. ALSO soooo krank dürfte das Igelchen nicht mehr sein ;-)

Mit dem Schneck begann das Fressgelage, wie man sieht. Man kann gut erkennen, wie klein das Igelchen ist, wenn man die kleine Katzenfutterdose oder den Zapfen daneben betrachtet.

mitzi

 Am Spätnachmittag verfrachte ich sie wieder in die Badewanne, denn es ist ja schon ziemlich kalt in der Nacht.

mitzi



Für alle Ungläubigen…

…die meine lebhaften Schilderungen von Wolfgang’s abendlichen “Catwalks” für reine Phantasie meinerseits abtaten:

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Da Lizzy unsere alte, dreibeinige Katze lieber zu Hause bleibt und die letzten Sonnenstrahlen genießt, führt Wolfgang die restlichen fünf Katzen beinahe jeden Abend spazieren.

Catwalk2

Momentan haben die abendlichen Spaziergänge noch einen anderen Grund, da Wolfgang große Steine sammelt, für die Verschönerung unseres Gartenteichs. Die Bauern freut’s.

Catwalk3

Da kommen sie wieder heim, die müden Krieger und die Steine sind im Sackerl in Wolfgang’s Händen…

Tierische Neuzugänge

Bei einer unserer Radlfahrten begegnete Wolfgang und mir, ein kleines, unwahrscheinlich kläglich miauendes Katzerl, welches sehr zutraulich sofort um unsere Beine strich. Der verwahrloste Bauernhof von dem es vermutlich stammte, war in unmittelbarer Nähe und als sich trotz rufen niemand meldete, packten wir das triefäugige Kätzchen in unseren Fahrradkorb und brachten es nach Hause.

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Wir sonderten sie von unseren vier ‘Großkatzen’ ab, da wir zuerst die Tierärztin konsultieren wollten, um keine Krankheiten zu übertragen. Cindy erholte sich nach der medikamentösen Behandlung recht schnell und wir sahen, daß sie unbedingt einen gleichaltrigen Spielkameraden brauchte, denn unsere vier Stammkatzen ignorierten sie, trotz vieler Bemühungen ihrerseits.

Wir fuhren diesmal mit dem Auto in die Nähe des Bauernhofes, wo immer noch niemand zu sein schien, ausgenommen dutzende scheue Katzen, in unterschiedlich verwahrlostem Zustand und konnten einem kleinen, zerzausten, verschmutzten Katzerl habhaft werden.

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Wir brachten sie sofort zur Tierärztin wo sie erstbehandelt wurde und eine intensive Fellkur bekam, da kleine Spinnentiere sich im langen Haar tummelten. Was wir erst jetzt sahen, war, daß Wendy um mindestens 1 Monat jünger war als Cindy.

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Wendy wurde für einige Tage ebenfalls von allen anderen Katzen isoliert und ihre und Cindy’s Freude war groß, als wir sie zueinander ließen.

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Spätsommerliche Zusammenfassung

Der gesamte Sommer war dominiert von den Malkursen, die ich angeboten habe und die regen Zuspruch fanden.

Der Spätsommer ist für mich immer ausgesprochen arbeitsreich. Vernissagen sind zu organisieren. Der Garten verlangt ebenfalls ein gehöriges Arbeitspensum ab und deshalb traten meine Blog-Aktivitäten stark in den Hintergrund.

Wuliwu

Das diesjährige Kunst-zum-Anfassen-Fest am 6. September stand unter keinem guten Stern.
Es startete, noch vor dem eigentlichen Beginn, mit einem traurigen Ereignis. Der Berner Sennenhund meiner Schwester, die von München zu Besuch kam, hechtete über den Zaun und erfasste Wuliwu (ehemals Sepperl) unseren Enterich. Wuliwu entkam blutend und lief in das nächstgelegene riesige Maisfeld….

Es passierte genau eine Stunde bevor die ersten Gäste erwartet wurden und ließ zumindest mir, nicht viel Zeit darüber nachzudenken. Zum Fest kamen an die 100 Freunde, Bekannte und an Kunst Interessierte und es war ein gelungener Abschluß meiner Sommer-Malkurse und hat mich darin bestärkt, zukünftig jedes Jahr diese Kurse anzubieten.

Wolfgang und ich starteten mit der Suche nach Wuliwu, nachdem die letzten Gäste gegangen waren. An diesem Abend hatten wir allerdings keinen Erfolg.
An den folgenden Tagen durchkämmten wir die riesigen Maisfelder rund um unser Haus sehr sorgfältig Reihe um Reihe, ohne eine Spur vom Enterich zu entdecken, was für uns als gutes Zeichen gewertet wurde.
Die Felder wurden in den letzten Tagen alle abgeerntet, bis auf eines. Dieses kleinere Feld hatten wir nicht durchsuchen können, da es zu dicht bepflanzt und ein Durchkommen für uns daher unmöglich war.
Vorgestern, bei Wolfgang’s Spaziergang mit den Katzen sah er dann, an einer Ecke diese Maisfeldes, die Überreste der Ente. Wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt gehofft, dass es Wuliwu gelungen sei, bis an die Mattig zu entkommen, die ja nicht sehr weit von uns entfernt ist.

Das aus dem Fenster sehen, bei jedem Flügelgflatter, welches von den Falken, dem Bussard und dem Elsterpärchen in unserem Nußbaum kam und von uns fälschlicherweise immer dem Enterich zugeordnet wurde, hat nun ein Ende.

Die Susi und da Seppl….

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Jetzt hat sich der Susi, noch ein Sepperl angeschlossen! Er sieht ziemlich schmutzig aus und befindet sich genau wie Susi in der Mauser.

Seppl wurde mit einem freudigen Schwanzgewackel von Susi begrüßt, was er anfangs allerdings nicht erwiderte.
Vielleicht ist er ein Spätgneißer?
Oder bereits zu alt und abgeklärt, um auf die Avancen einer frechen, jungen Entendame zu reagieren?

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….und Rosy betrachtet das Entengeschehen und Getue von einem sicheren Platzerl aus.

Sie will auf alle Fälle den Überblick bewahren.
Entenvieh….. tztztz …nicht zum Spielen, nicht zum Jagen, nicht zum Fressen…wozu sind diese Zweibeiner denn da???

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Wachhunde sind passé - Katzen an die Macht!

Andere Leute haben Wachhunde, wir haben eine Wächter-Ente und eine Wach-Minki. Wobei die Beiden Platztausch machen…Minki sitzt in Susis Nesterl…

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Wolfgang führt an Ermangelung eines Hundes die Katzen äußerln…

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Tja, wer sagt’s denn…

…jetzt läßt sie sich schon streicheln und herumtragen - aber nur von MIR!!! Nicht von meinem Mann! Dem zeigt sie den Schnabel - geöffnet und schnell schnatternd und flattert abschreckend mit den Flügeln, wenn er ihr zu nahe kommt.

Womit Susi wohl beweisen will, daß Weiber zusammenhalten müssen ;-)

Alles Getier was ich mit einem Namen versehen habe, wandert bei mir nicht in die Pfanne oder in den Ofen, soviel ist schon einmal sicher - gell Susi?
Außerdem mag ich Enten sowieso nicht….zumindest, nicht gebraten auf dem Teller.

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Harry liegt im Thymian und sieht’s gelassen, wie es scheint.

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Flohmarktfund oder: Susi planscht

Ich half gestern von 4h morgens bis 17h beim Verkauf bei einem Flohmarkt, der zugunsten der Burgkirchner Kirchenrenovierung veranstaltet wurde.

Und was entdeckte ich da?
Eine ehemalige Kindersandkiste!

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Die neue Verwenderin freut sich sichtlich :-)

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Zur Vernissage nach Simbach konnte ich dann allerdings nicht mehr fahren, da ich um 19h bereits festschlafend im Bett lag….. meine Bilder mußten sich ohne mich präsentieren…

Ja, ja die Susi…

Die Teichform habe ich noch nicht gekauft und Susi ist’s, so wie es aussieht, ohnedies egal, ob sie einen Teich hat oder nicht.

Sie beobachtet die Katzen und trinkt aus den Gießkannen, hält sich wie die Katzen an die Fütterungszeiten und macht gemeinsam mit unseren Kleinformattigern die umliegenden Felder unsicher…
Fehlt nur noch, daß sie Harry, harry meinen Kater, der im Winter gern auf meinem Schoß schläft, wenn ich am Computer arbeite, von seinem Platzerl verdrängt…

Gestatten, mein Name ist Susi

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Namenlose Tiere, auch wenn sie uns zugelaufen oder zugeflogen sind, gibt es in unserem Haushalt nicht!

Die Ente heißt jetzt Susi und weil eine Ente laut Google Wasser benötigt, haben mein Mann (mehr mein Mann) und ich, gestern nachmittag, einen Teich gegraben. Zirka 2 m lang, 1,5 m breit und 70 cm tief! Unser beider feinhäutiger Künstlerhände sprechen Bände bzw. Blasen, ob der groben Schaufelei. Meinem Vorschlag zum Trotz - ich dachte an einen vorgefertigten baumax-Gartenteich - hat Wolfgang das grabähnliche Machwerk mit einer alten, blauen Plastikfolie ausgelegt, mit Steinen beschwert und Wasser eingelassen.

Tja, heute morgen war’s nur noch 1/3 der gestrigen Wassermenge…..und morgen darf ich beim baumax eine fertige Teichform holen… juchhu :-(